In den letzten Wochen und Monaten zu lesen, dass sich einige Fellnäschen auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht haben, hat uns traurig gestimmt.
Hier in unser Blogger-Gemeinschaft ist es die Nachricht von Isabella, die uns sehr nachdenklich gemacht hat. Isabella und ihre Familie mussten Mitte Oktober ihren über alles geliebten Damon verabschieden. Damon war bereits ein Opi mit vielen Wehwehchen. Dass es am Ende so schnell gehen würde, haben nicht mal seine Ärzte geahnt.
Ein weitere traurige Nachricht kam von einer kanadischen Familie auf Instagram. Ihr Hund Smiley, ein Golden Retriever, litt seit mehreren Monaten an Krebs. Am Ende ging es auch bei ihm sehr schnell, dass diese tückische Krankheit Oberhand über seinen Körper erhielt. Die Familie mussten sich ebenfalls im Oktober nach fast 16 Jahren von diesem ganz besonderen Hund verabschieden. Smiley war ein Therapiehund für kranken und vernachlässigte Kinderseelen. Er sah mit seinem Herzen und schenkte jedem ein Lächeln. So ein Lächeln, das er immer trug und weshalb er seinen Namen bekam. Smiley. Auch er bleibt für immer unvergessen.
Smileys Frauchen schrieb tröstende Worte für jeden, der Smiley kannte und für sich selbst. Sie ermutete jeden es Smiley nachzutun, ganz nach dem Motto: Sieh mit dem Herzen. Denn Smiley war von Geburt an blind. Er liebte die Menschen und sie liebten ihn. Smiley hatte seine Aufgabe erfüllt. Seine Familie trägt bis heute sein Erbe hinaus in die Welt.
Ich bin ganz sicher, diese Worte und Gedanken können tröstend beim Verlust eines Haustieres sein. Und das ist es doch, was wir dann alle brauchen. Trost. Tröstende Gedanken. Gedanken, die die traurige Seele streicheln.
Ich habe seit dem viel darüber nachgedacht. Und ich bin sicher, jeder Hund, jedes Haustier hat seine Aufgabe. Die Aufgabe, uns etwas zu lehren.
Ich versuche meine Gedanken Casper und Anne bezüglich mal für euch in Worte zu fassen.
Casper ist mein Schatten, mein Seelentröster. Er lehrt uns bedingungslose Liebe. Seine Art, jedem freundlich zu begegnen, lehrt uns zudem, jeden zu akzeptieren, tolerant zu sein.
Anne ist stark und stolz. Sie ist immer da. Sie lehrt uns im Moment zu leben, nicht an gestern oder morgen zu denken. Sie lehrt uns das Leben zu nehmen, ohne Gram über das Schicksal.
Niemand weiß, wann für unsere Fellnasen die Zeit gekommen ist, wann ihre Aufgabe hier bei uns auf Erden erfüllt ist. Tun wir es ihnen nach und lernen von ihnen, jeden Tag, an dem es uns vergönnt ist, sie zu haben und darüber hinaus.